Kreta
Ein eigener Kontinent am Rande der Südägäis. Ja, so kann man anfangen Kreta zu beschreiben. Lagunenhafte Buchten, felsige Naturhäfen, schroffe Schluchten, schneebedeckte Gipfel, abgelegene Dörfer und pulsierende Städte. Das alles vereint Kreta auf engsten Raum. In kürzester Zeit kann der Reisende alles erleben. Ob Abenteurer, Erholungssuchender, Sonnenanbeter oder Kulturreisender - allen gibt Kreta etwas. Egal zu welchen Typen Ihr gehört, die Kreter heißen Euch alle willkommen.
Kreta ist eine Insel für Individualisten. Das bergige Inselinnere bietet Wanderern und Fahrradfahrern endlose Kilometer Straßen und Wege durch die blühende und duftende Insellandschaft. Fast jedes Dorf hat eine gemütliche Taverne oder Kafenion, so dass man unbeschwert reisen kann.
Typisch für Kreta und seine Bewohner ist eine gewisse Unbeschwertheit. Vielleicht liegt dies an der turbulenten Geschichte. Kreta hatte viele Besatzer - die Venezianer, die Türken, die Deutschen. Vielleicht war der orthodoxe Glaube den Bewohnern in jener Zeit eine Hilfe. Noch heute spielt der Glaube eine wichtige Rolle und ist überall präsent - in den byzantinischen Kapellen, Klöstern und modernen Kirchen, wie in der Landschaft mit ihren unzähligen Ikonostasen.
Häufig wird Kreta als kulturelle Wiege Europas bezeichnet. Für uns nicht zu unrecht. Gilt doch die minoische Zivilisation, die auf Kreta vor 3500 - 4500 Jahren ihre Glanzzeit hatte, als früheste Hochkultur unseres Kontinents. Der Palast von Knossos, südlich der Hauptstadt Iraklion gelegen und viele andere, prächtige Palastruinen zeugen davon.
Bali
Wenn Ihr von Ieraklion aus auf der New Road Richtung Rèthimnon nach Westen fahrt, liegt Bali ungefähr auf der Hälfte der Strecke. Von der New Road führt die Straße ca. 1 km in den Ort hinab.
Die zwei- bis dreistöckigen Gebäude zeichnen die geschwungene Topographie der Felsküste nach. Die Straße endet am hübschen Fischerhafen des Ortes. Mehrere schmale Buchten, mit fast schon intim wirkenden Stränden, welche flach ins Meer abfallen, zeichnen Bali aus. Die Einwohner leben vom Tourismus und haben es geschafft, ihren Ort typisch und behaglich zu gestalten. Über schmale Gassen und unzählige Treppen erkundet man den Ort. Überall laden kleine Tavernen und Restaurants zum verweilen ein. Ungezwungen und Familiär geht es zu.
Ein Zimmer lässt sich schnell finden, ob durch Reiseveranstalter oder Individuell. Von Bali aus kann man die gesamte Insel erkunden. Fast alle Orte, Sehenswürdigkeiten und Strände sind während eines Tagesausfluges zu erreichen.
Der Ort selbst bietet jede Menge Abwechslung. Ein Spaziergang führt Euch zum Kloster Àgios Ioànnis (Kloster Atalis). Der Besuch der Melidòni-Höhle kann durch eine Tageswanderung realisiert werden (mit dem Auto geht es allerdings schneller und bequemer). Alle Arten von Wassersport werden im Ort geboten, wenn ihr wollt, könnt ihr auch ein Boot mieten. Oder ihr macht einmal eine Fahrradtour. Natürlich gibt es Autovermietungen, damit Ihr Mobil seid. Eine beschauliche Bootsfahrt in den Sonnenuntergang? Kein Problem. Ihr seht, Bali bietet dem Touristen alles was das Herz begehrt.
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